126000924
Daniel Richter
Gestern, von hinten, 2016.
Olio su tela
Stima: € 140,000 / $ 162,400
Le informationi sulla commissione, le tasse e il diritto di seguito saranno disponibili quattro settimane prima dell´asta.
126000924
Daniel Richter
Gestern, von hinten, 2016.
Olio su tela
Stima: € 140,000 / $ 162,400
Le informationi sulla commissione, le tasse e il diritto di seguito saranno disponibili quattro settimane prima dell´asta.
Daniel Richter
1962
Gestern, von hinten. 2016.
Öl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt. 210 x 160 cm (82,6 x 62,9 in). [AW].
• Daniel Richter – Superstar der zeitgenössischen Kunstszene.
• Visuelle Provokation zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
• Expressive Farbigkeit und geisterhafte Gestalten oszillieren auf monumentaler Leinwand.
• Im Entstehungsjahr 2016 findet die bedeutende Retrospektive "Daniel Richter – Lonely Old Slogans" im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk statt.
• Richters Arbeiten befinden sich in renommierten Museen weltweit, u. a. in der Hamburger Kunsthalle, im Städel Museum, Frankfurt a. Main, im Centre Pompidou, Paris, sowie im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg (verso auf dem Keilrahmen mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Bayern (2016 vom Vorgenannten erworben).
1962
Gestern, von hinten. 2016.
Öl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt. 210 x 160 cm (82,6 x 62,9 in). [AW].
• Daniel Richter – Superstar der zeitgenössischen Kunstszene.
• Visuelle Provokation zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
• Expressive Farbigkeit und geisterhafte Gestalten oszillieren auf monumentaler Leinwand.
• Im Entstehungsjahr 2016 findet die bedeutende Retrospektive "Daniel Richter – Lonely Old Slogans" im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk statt.
• Richters Arbeiten befinden sich in renommierten Museen weltweit, u. a. in der Hamburger Kunsthalle, im Städel Museum, Frankfurt a. Main, im Centre Pompidou, Paris, sowie im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg (verso auf dem Keilrahmen mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Bayern (2016 vom Vorgenannten erworben).
Daniel Richters "Gestern, von hinten" aus dem Jahr 2016 verkörpert seine unverwechselbare Bildsprache: leuchtende Farben und dynamische Linien, die die Figuren in ein intensives Wechselspiel aus Abstraktion und Gegenständlichkeit einhüllen. Ein wildes Geflecht aus Gliedmaßen verbindet sich mit kühnen Körperpassagen und lang gezogenen Farbstreifen, die sich wie elektrische Impulse über die Leinwand erstrecken und in einem minimalistischen "Nicht-Raum" zwischen Realität und Formauflösung schwanken. Die in unserer Arbeit direkt ins Auge fallende Farbe Rot wirkt als unübersehbares Signal, das Assoziationen zu Blut, Leidenschaft und auch politischer Symbolik wecken kann. Richter verleiht dieser Arbeit eine provokante, beinahe unausweichliche Präsenz. Er spielt mit Bedeutungsebenen und überlässt die Deutung möglicher Doppeldeutigkeiten dem Betrachter. Die fragmentierten, unnatürlich erstarrten Figuren wirken in ihrem bunten Tanz wie in einer Momentaufnahme festgehalten. Die Gestalt am rechten Bildrand scheint auf ein verborgenes Geschehen zu blicken. So oszillieren die Figuren zwischen Nähe und Distanz, Anziehung und Irritation.
Die Arbeit entsteht 2016 an einem Wendepunkt in Richters künstlerischer Entwicklung und Karriere. Auf die Retrospektive in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt 2015 folgt im Entstehungsjahr eine monografische Ausstellung im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk, beides Zeugnis seiner wachsenden internationalen Bedeutung. Richter, 1962 in Eutin geboren und seit 2006 Professor an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wendet sich in dieser Phase von den politisch aufgeladenen Arbeiten der 1990er-Jahre hin zu einer introspektiven, zugleich kritischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Subjektivität. Seine jüngsten Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion: Fragmentierte Körper verflechten sich zu chaotischen Kompositionen vor farblich reduzierten Hintergründen, wofür das vorliegende Werk ein besonders prägnantes Beispiel ist. In Anlehnung an Symbolisten wie James Ensor und Edvard Munch verbindet Richter Motive aus Kunstgeschichte, Massenmedien und Popkultur zu eigenwilligen, surrealen Bildwelten. Seine Tätigkeit reicht zudem über die bildende Kunst hinaus: In den 1990er Jahren macht er sich auch in der Musikwelt einen Namen, gestaltet Plattencover sowie Plakate und ist seit 2005 Inhaber eines Plattenlabels.
Das Werk ist ein monumentaler Ausdruck von Daniel Richters künstlerischer Entwicklung und zeigt seine Fähigkeit, gesellschaftliche Tabus, politische und kunsthistorische Symbolik sowie menschliche Intimität in einem einzigen, überwältigenden Bild zu vereinen. So zählt Daniel Richter bis heute zweifelsohne zu den gefragtesten Künstlern der zeitgenössischen Malerei. [AW]
Die Arbeit entsteht 2016 an einem Wendepunkt in Richters künstlerischer Entwicklung und Karriere. Auf die Retrospektive in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt 2015 folgt im Entstehungsjahr eine monografische Ausstellung im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk, beides Zeugnis seiner wachsenden internationalen Bedeutung. Richter, 1962 in Eutin geboren und seit 2006 Professor an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wendet sich in dieser Phase von den politisch aufgeladenen Arbeiten der 1990er-Jahre hin zu einer introspektiven, zugleich kritischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Subjektivität. Seine jüngsten Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion: Fragmentierte Körper verflechten sich zu chaotischen Kompositionen vor farblich reduzierten Hintergründen, wofür das vorliegende Werk ein besonders prägnantes Beispiel ist. In Anlehnung an Symbolisten wie James Ensor und Edvard Munch verbindet Richter Motive aus Kunstgeschichte, Massenmedien und Popkultur zu eigenwilligen, surrealen Bildwelten. Seine Tätigkeit reicht zudem über die bildende Kunst hinaus: In den 1990er Jahren macht er sich auch in der Musikwelt einen Namen, gestaltet Plattencover sowie Plakate und ist seit 2005 Inhaber eines Plattenlabels.
Das Werk ist ein monumentaler Ausdruck von Daniel Richters künstlerischer Entwicklung und zeigt seine Fähigkeit, gesellschaftliche Tabus, politische und kunsthistorische Symbolik sowie menschliche Intimität in einem einzigen, überwältigenden Bild zu vereinen. So zählt Daniel Richter bis heute zweifelsohne zu den gefragtesten Künstlern der zeitgenössischen Malerei. [AW]



