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46
Ernst Wilhelm Nay
Motion, 1962.
Olio su tela
Stima: € 500,000 / $ 585,000
46
Ernst Wilhelm Nay
Motion, 1962.
Olio su tela
Stima: € 500,000 / $ 585,000
Ernst Wilhelm Nay
1902 - 1968
Motion. 1962.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt sowie mit einem Richtungspfeil versehen. 150 x 200 cm (59 x 78,7 in).
• Großformatiges, besonders dynamisches Gemälde aus der bedeutenden Werkphase der "Scheibenbilder" (1954–1962).
• Rhythmische Farbchoreografie: Rundformen ("Scheiben") tanzen in kontrastreichen Primärfarben (Rot, Blau, Gelb) über die Leinwand – eine visuelle Partitur aus Bewegung und Energie.
• Aus der Privatsammlung seines wichtigen Förderers, des namhaften Galeristen Günther Franke (1900–1976).
• Arbeiten aus der Werkreihe der "Scheibenbilder" befinden sich u. a. im Solomon R. Guggenheim Museum, New York (1961), der Nationalgalerie Berlin (1957) und dem Städel Museum, Frankfurt am Main (1962).
Wir danken Frau Dr. Brigitte Schlüter, Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln, für wertvolle Hinweise.
PROVENIENZ: Sammlung Günther Franke, München.
Sophie Franke, München (1976, durch Erbschaft vom Vorgenannten).
Privatsammlung Hessen.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1998, Galerie Fred Jahn, München, vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Schweiz (seit 2023).
AUSSTELLUNG: E. W. Nay. Sechzehn große Bilder, Galerie Günther Franke, München, 2.6.- Mitte Juli 1962, Kat.-Nr. 14.
Ernst Wilhelm Nay. Gemälde 1955-1964, Kunstverein Hamburg / Badischer Kunstverein, Karlsruhe / Kunstverein Steinernes Haus, Frankfurt a. Main, 26.9.1964-14.2.1965, Kat.-Nr. 35 (Farbtafel 15, verso auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
Sammlung Günter Franke. Teil 1, Kunstverein, Neue Residenz Bamberg, 8.5.-12.6.1966, wohl S. 149.
50 Jahre Galerie Günther Franke. Nay - Bilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen aus der Sammlung und Galerie Günther Franke, München, 20.10.-22.12.1973, Kat.-Nr. 11.
Ernst Wilhelm Nay. Arbeiten aus Privatbesitz, Neues Rathaus, Weiden (Oberpfalz), 1.10.-5.11.1995.
Abstrakte Kunst, Neues Museum, Nürnberg, 19.5.-9.7.2000, S. 75 (m. Abb. S. 149).
Rupprecht Matthies, Peter Zimmermann, Ernst Wilhelm Nay, Malerei, Adolf Luther, Plastiken, und Werke weiterer Künstler, Produzentengalerie Hamburg, 31.1.-15.3.2003.
LITERATUR: Aurel Scheibler, Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bd. 2: 1952-1968, Köln 1990, WVZ-Nr. 1028 (m. Farbabb.).
--
Süddeutsche Zeitung, 25.9.1963 (m. Abb.).
Christian Otto Frenzel, Farbe allein genügt nicht, in: Hamburger Abendblatt, Nr. 226, 28.9.1964, S. 16.
50 Jahre Galerie Günther Franke. Nay - Bilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen aus der Sammlung und Galerie Günther Franke, München 1973, S. 88 (m. Abb. S. 89).
Werner Haftmann, E. W. Nay, Köln 1991, S. 240.
Matthias Gegner, Rhythmische Farborgien. Ernst Wilhelm Nay bei Ketterer und Karl & Faber, in: Kunst und Auktionen, Nr. 19, Berlin 2023, S. 16-17.
Brita Sachs, Gefragt ist die höchste Qualität, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.6.2023, S. 15.
Brita Sachs, Bildgewordene Aufbruchstimmung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.6.2023, S. 13.
Aufrufzeit: ca. 18.30 h +/- 20 Min.
1902 - 1968
Motion. 1962.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt sowie mit einem Richtungspfeil versehen. 150 x 200 cm (59 x 78,7 in).
• Großformatiges, besonders dynamisches Gemälde aus der bedeutenden Werkphase der "Scheibenbilder" (1954–1962).
• Rhythmische Farbchoreografie: Rundformen ("Scheiben") tanzen in kontrastreichen Primärfarben (Rot, Blau, Gelb) über die Leinwand – eine visuelle Partitur aus Bewegung und Energie.
• Aus der Privatsammlung seines wichtigen Förderers, des namhaften Galeristen Günther Franke (1900–1976).
• Arbeiten aus der Werkreihe der "Scheibenbilder" befinden sich u. a. im Solomon R. Guggenheim Museum, New York (1961), der Nationalgalerie Berlin (1957) und dem Städel Museum, Frankfurt am Main (1962).
Wir danken Frau Dr. Brigitte Schlüter, Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln, für wertvolle Hinweise.
PROVENIENZ: Sammlung Günther Franke, München.
Sophie Franke, München (1976, durch Erbschaft vom Vorgenannten).
Privatsammlung Hessen.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1998, Galerie Fred Jahn, München, vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Schweiz (seit 2023).
AUSSTELLUNG: E. W. Nay. Sechzehn große Bilder, Galerie Günther Franke, München, 2.6.- Mitte Juli 1962, Kat.-Nr. 14.
Ernst Wilhelm Nay. Gemälde 1955-1964, Kunstverein Hamburg / Badischer Kunstverein, Karlsruhe / Kunstverein Steinernes Haus, Frankfurt a. Main, 26.9.1964-14.2.1965, Kat.-Nr. 35 (Farbtafel 15, verso auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
Sammlung Günter Franke. Teil 1, Kunstverein, Neue Residenz Bamberg, 8.5.-12.6.1966, wohl S. 149.
50 Jahre Galerie Günther Franke. Nay - Bilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen aus der Sammlung und Galerie Günther Franke, München, 20.10.-22.12.1973, Kat.-Nr. 11.
Ernst Wilhelm Nay. Arbeiten aus Privatbesitz, Neues Rathaus, Weiden (Oberpfalz), 1.10.-5.11.1995.
Abstrakte Kunst, Neues Museum, Nürnberg, 19.5.-9.7.2000, S. 75 (m. Abb. S. 149).
Rupprecht Matthies, Peter Zimmermann, Ernst Wilhelm Nay, Malerei, Adolf Luther, Plastiken, und Werke weiterer Künstler, Produzentengalerie Hamburg, 31.1.-15.3.2003.
LITERATUR: Aurel Scheibler, Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bd. 2: 1952-1968, Köln 1990, WVZ-Nr. 1028 (m. Farbabb.).
--
Süddeutsche Zeitung, 25.9.1963 (m. Abb.).
Christian Otto Frenzel, Farbe allein genügt nicht, in: Hamburger Abendblatt, Nr. 226, 28.9.1964, S. 16.
50 Jahre Galerie Günther Franke. Nay - Bilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen aus der Sammlung und Galerie Günther Franke, München 1973, S. 88 (m. Abb. S. 89).
Werner Haftmann, E. W. Nay, Köln 1991, S. 240.
Matthias Gegner, Rhythmische Farborgien. Ernst Wilhelm Nay bei Ketterer und Karl & Faber, in: Kunst und Auktionen, Nr. 19, Berlin 2023, S. 16-17.
Brita Sachs, Gefragt ist die höchste Qualität, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.6.2023, S. 15.
Brita Sachs, Bildgewordene Aufbruchstimmung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.6.2023, S. 13.
Aufrufzeit: ca. 18.30 h +/- 20 Min.
Nays künstlerisches Credo
"Motion" (1962) mit seiner leuchtenden Farbkraft, der rhythmischen Komposition und der fast greifbaren Bewegung verkörpert Nays künstlerisches Credo: Malerei als visuelle Musik, Farbe als reine Energie.
Künstlerische Entwicklung: Von den Anfängen zur Abstraktion
Nay studiert von 1925 bis 1928 bei Karl Hofer in Berlin und setzt sich früh mit dem Expressionismus, mit Farbtheorie und klassischer Komposition auseinander. Ein Stipendium der Villa Massimo im Jahr 1931 führt ihn nach Rom, wo er erste abstrakte Werke schafft. Sein Aufenthalt auf den Lofoten 1937, finanziert durch Edvard Munch, prägt seine "Fischerbilder" – expressive Farblandschaften, die Natur in reine Malerei übersetzen.
Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft entwickelt Nay in den "Hekatebildern" (1945–1948) eine düstere, mythische Bildsprache, bevor er in den "Fugalen Bildern" (1949–1951) mit glühenden Farben und verschlungenen Formen einen Neuanfang wagt. 1950 zeigte die Kestner-Gesellschaft Hannover seine erste Retrospektive – ein Zeichen für seine wachsende Anerkennung.
Die "Scheibenbilder": Farbe als rhythmische Bewegung
Ab 1954 entsteht Nays berühmteste Werkphase: die "Scheibenbilder". In diesen Werken reduziert er die Bildsprache auf kreisrunde Formen, die sich rhythmisch über die Leinwand bewegen. "Motion" (1962) gehört zu den letzten und dynamischsten Werken dieser Serie. Hier lösen sich die Scheiben langsam auf, die Farben dringen ineinander und eine neue, fast chaotische Energie durchdringt das Bild. Die Primärfarben Gelb, Rot und Blau leuchten intensiv, während dunkle Akzente im Zentrum eine dramatische Spannung erzeugen. Die pastosen Pinselstriche und überlagernden Farbschichten verleihen dem Werk eine haptische Qualität – der Betrachter spürt förmlich die Bewegung des Künstlers.
Ein Werk im Umbruch: Zwischen Scheiben und Augen
1962 steht Nay an einem künstlerischen Scheideweg. Die "Scheibenbilder" haben ihn international bekannt gemacht – 1955 zeigt er seine erste Einzelausstellung in New York, 1956 ist er auf der Biennale in Venedig vertreten, darüber hinaus nimmt er an der documenta teil. Doch in "Motion" deutet sich bereits eine neue Phase an: Die Scheiben beginnen sich aufzulösen, die Formen werden fragmentarischer, und erste Andeutungen der späteren "Augenbilder" sind erkennbar.
Diese Umbruchsituation verleiht dem Werk eine besondere Faszination. Es ist zugleich Abschied und Neuanfang.

Günther Franke: Der Sammler und Förderer
Eine zentrale Figur in Nays Karriere ist der Münchner Kunsthändler Günther Franke, der den Künstler seit den 1930er Jahren unterstützt. Franke, der seine Galerie 1923 eröffnet hatte, ist ein leidenschaftlicher Förderer der Moderne und zeigt neben Nay auch Arbeiten von Max Beckmann, Oskar Schlemmer oder Pablo Picasso. Sein Engagement für Nay geht weit über das Geschäftliche hinaus – ein Briefwechsel zwischen beiden belegt eine tiefe persönliche Verbundenheit.
"Motion" gehörte einst zu Frankes privater Sammlung.
Nays Beitrag zur Nachkriegsmoderne
Nays "Scheibenbilder" gelten heute als einer der bedeutendsten Beiträge zur deutschen Nachkriegsabstraktion. Sie verbinden musikalischen Rhythmus mit malerischer Freiheit. "Motion" ist dabei ein Höhepunkt dieser Phase – ein Werk, das die Grenzen der "Scheibenbilder" auslotet und bereits den Weg zu den "Augenbildern" ebnet.
Die Provenienz aus der Sammlung Günther Franke unterstreicht die Bedeutung des Gemäldes. Franke, der nach dem Krieg als einer der ersten Galeristen die Moderne wiederbelebte, erkennt früh Nays Genie. Dass "Motion" Teil seiner persönlichen Sammlung ist, spricht für die besondere Qualität des Werks.
"Motion" – Wo Abstraktion lebendig wird
Ernst Wilhelm Nays "Motion" ist mehr als ein Gemälde – es ist ein visuelles Erlebnis, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Die leuchtenden Farben, die dynamischen Formen und die fast musikalische Komposition machen es zu einem sehr besonderen Werk der deutschen Abstraktion. Der Titel "Motion" (Bewegung) ist dabei programmatisch: Die Scheiben scheinen sich zu drehen, die Farben fließen ineinander und das Bild wirkt wie ein visuelles Konzert. Als eines der letzten "Scheibenbilder" markiert es zugleich den Übergang zu einer neuen künstlerischen Phase und verkörpert damit den unaufhaltsamen Fortschritt in Nays Schaffen.
"Motion" vereint alle Qualitäten, die Nays Kunst auszeichnen: Farbe als Energie, Form als Rhythmus und Malerei als lebendige Bewegung. [MH]
"Motion" (1962) mit seiner leuchtenden Farbkraft, der rhythmischen Komposition und der fast greifbaren Bewegung verkörpert Nays künstlerisches Credo: Malerei als visuelle Musik, Farbe als reine Energie.
Künstlerische Entwicklung: Von den Anfängen zur Abstraktion
Nay studiert von 1925 bis 1928 bei Karl Hofer in Berlin und setzt sich früh mit dem Expressionismus, mit Farbtheorie und klassischer Komposition auseinander. Ein Stipendium der Villa Massimo im Jahr 1931 führt ihn nach Rom, wo er erste abstrakte Werke schafft. Sein Aufenthalt auf den Lofoten 1937, finanziert durch Edvard Munch, prägt seine "Fischerbilder" – expressive Farblandschaften, die Natur in reine Malerei übersetzen.
Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft entwickelt Nay in den "Hekatebildern" (1945–1948) eine düstere, mythische Bildsprache, bevor er in den "Fugalen Bildern" (1949–1951) mit glühenden Farben und verschlungenen Formen einen Neuanfang wagt. 1950 zeigte die Kestner-Gesellschaft Hannover seine erste Retrospektive – ein Zeichen für seine wachsende Anerkennung.
Die "Scheibenbilder": Farbe als rhythmische Bewegung
Ab 1954 entsteht Nays berühmteste Werkphase: die "Scheibenbilder". In diesen Werken reduziert er die Bildsprache auf kreisrunde Formen, die sich rhythmisch über die Leinwand bewegen. "Motion" (1962) gehört zu den letzten und dynamischsten Werken dieser Serie. Hier lösen sich die Scheiben langsam auf, die Farben dringen ineinander und eine neue, fast chaotische Energie durchdringt das Bild. Die Primärfarben Gelb, Rot und Blau leuchten intensiv, während dunkle Akzente im Zentrum eine dramatische Spannung erzeugen. Die pastosen Pinselstriche und überlagernden Farbschichten verleihen dem Werk eine haptische Qualität – der Betrachter spürt förmlich die Bewegung des Künstlers.
Ein Werk im Umbruch: Zwischen Scheiben und Augen
1962 steht Nay an einem künstlerischen Scheideweg. Die "Scheibenbilder" haben ihn international bekannt gemacht – 1955 zeigt er seine erste Einzelausstellung in New York, 1956 ist er auf der Biennale in Venedig vertreten, darüber hinaus nimmt er an der documenta teil. Doch in "Motion" deutet sich bereits eine neue Phase an: Die Scheiben beginnen sich aufzulösen, die Formen werden fragmentarischer, und erste Andeutungen der späteren "Augenbilder" sind erkennbar.
Diese Umbruchsituation verleiht dem Werk eine besondere Faszination. Es ist zugleich Abschied und Neuanfang.

E. W. Nay bei der Arbeit, 1964, Foto: unbekannt. © Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Günther Franke: Der Sammler und Förderer
Eine zentrale Figur in Nays Karriere ist der Münchner Kunsthändler Günther Franke, der den Künstler seit den 1930er Jahren unterstützt. Franke, der seine Galerie 1923 eröffnet hatte, ist ein leidenschaftlicher Förderer der Moderne und zeigt neben Nay auch Arbeiten von Max Beckmann, Oskar Schlemmer oder Pablo Picasso. Sein Engagement für Nay geht weit über das Geschäftliche hinaus – ein Briefwechsel zwischen beiden belegt eine tiefe persönliche Verbundenheit.
"Motion" gehörte einst zu Frankes privater Sammlung.
Nays Beitrag zur Nachkriegsmoderne
Nays "Scheibenbilder" gelten heute als einer der bedeutendsten Beiträge zur deutschen Nachkriegsabstraktion. Sie verbinden musikalischen Rhythmus mit malerischer Freiheit. "Motion" ist dabei ein Höhepunkt dieser Phase – ein Werk, das die Grenzen der "Scheibenbilder" auslotet und bereits den Weg zu den "Augenbildern" ebnet.
Die Provenienz aus der Sammlung Günther Franke unterstreicht die Bedeutung des Gemäldes. Franke, der nach dem Krieg als einer der ersten Galeristen die Moderne wiederbelebte, erkennt früh Nays Genie. Dass "Motion" Teil seiner persönlichen Sammlung ist, spricht für die besondere Qualität des Werks.
"Motion" – Wo Abstraktion lebendig wird
Ernst Wilhelm Nays "Motion" ist mehr als ein Gemälde – es ist ein visuelles Erlebnis, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Die leuchtenden Farben, die dynamischen Formen und die fast musikalische Komposition machen es zu einem sehr besonderen Werk der deutschen Abstraktion. Der Titel "Motion" (Bewegung) ist dabei programmatisch: Die Scheiben scheinen sich zu drehen, die Farben fließen ineinander und das Bild wirkt wie ein visuelles Konzert. Als eines der letzten "Scheibenbilder" markiert es zugleich den Übergang zu einer neuen künstlerischen Phase und verkörpert damit den unaufhaltsamen Fortschritt in Nays Schaffen.
"Motion" vereint alle Qualitäten, die Nays Kunst auszeichnen: Farbe als Energie, Form als Rhythmus und Malerei als lebendige Bewegung. [MH]
Commissione, tassa e diritti di seguito
Quest'oggetto viene offerto con regime fiscale normale.
Calcolo regime fiscale normale:
Prezzo di aggiudicazione fino a 1.000.000 €: supplemento del 29%. Prezzo di aggiudicazione superiore a 1.000.000 €: Parte del prezzo fino a 1.000.000 € supplemento del 29 %, parte del prezzo che supera i 1.000.000 € supplemento del 23%.
Prezzo di aggiudicazione superiore a 4.000.000 €: Parte del prezzo che supera i 4.000.000 € supplemento del 15%.
L'IVA prevista dalla legge è pari al 7 % sulla somma del prezzo di aggiudicazione e del supplemento.
Calcolo diritti di seguito:
Per le opere originali di arti figurative e fotografie di artisti viventi o deceduti da meno di 70 anni soggette al diritto di seguito, in tutti i casi suddetti viene riscossa in aggiunta, a liquidazione della compensazione del diritto di seguito dovuto dalla casa d'aste ai sensi del § 26 della legge tedesca sul diritto d'autore (Urheberrechtsgesetz, UrhG), una compensazione del diritto di seguito con le percentuali indicate nel § 26 2° comma UrhG, che attualmente sono le seguenti:
4 per cento della parte del ricavo della vendita da 400,00 euro a 50.000 euro,
un altro 3 per cento della parte del ricavo della vendita da 50.000,01 a 200.000 Euro,
un altro 1 per cento della parte del ricavo della vendita da 200.000,01 a 350.000 Euro,
un altro 0,5 per cento della parte del ricavo della vendita da 350.000,01 a 500.000 euro e
un altro 0,25 per cento della parte del ricavo della vendita superiore a 500.000 euro.
L’importo complessivo della compensazione del diritto di seguito derivante da una rivendita è pari al massimo a 12.500 euro.
Calcolo regime fiscale normale:
Prezzo di aggiudicazione fino a 1.000.000 €: supplemento del 29%. Prezzo di aggiudicazione superiore a 1.000.000 €: Parte del prezzo fino a 1.000.000 € supplemento del 29 %, parte del prezzo che supera i 1.000.000 € supplemento del 23%.
Prezzo di aggiudicazione superiore a 4.000.000 €: Parte del prezzo che supera i 4.000.000 € supplemento del 15%.
L'IVA prevista dalla legge è pari al 7 % sulla somma del prezzo di aggiudicazione e del supplemento.
Calcolo diritti di seguito:
Per le opere originali di arti figurative e fotografie di artisti viventi o deceduti da meno di 70 anni soggette al diritto di seguito, in tutti i casi suddetti viene riscossa in aggiunta, a liquidazione della compensazione del diritto di seguito dovuto dalla casa d'aste ai sensi del § 26 della legge tedesca sul diritto d'autore (Urheberrechtsgesetz, UrhG), una compensazione del diritto di seguito con le percentuali indicate nel § 26 2° comma UrhG, che attualmente sono le seguenti:
4 per cento della parte del ricavo della vendita da 400,00 euro a 50.000 euro,
un altro 3 per cento della parte del ricavo della vendita da 50.000,01 a 200.000 Euro,
un altro 1 per cento della parte del ricavo della vendita da 200.000,01 a 350.000 Euro,
un altro 0,5 per cento della parte del ricavo della vendita da 350.000,01 a 500.000 euro e
un altro 0,25 per cento della parte del ricavo della vendita superiore a 500.000 euro.
L’importo complessivo della compensazione del diritto di seguito derivante da una rivendita è pari al massimo a 12.500 euro.



